Am 3. September 2018 traten wir unser gemeinsames Abenteuer als Klasse an. Unser Ziel? – Die Hauptstadt Deutschlands.

Nach ca. 4 Stunden Fahrt kamen wir dann auch endlich in Berlin (Schwanenwerder) an. Nachdem wir eingecheckt und zu Mittag gegessen hatten, begaben wir uns auf den Weg in die Innenstadt Berlins, um eine dreistündige Fahrradtour durch die Stadt zu genießen. Den ersten Abend beendeten wir dann nach unserer Rückkehr mit ein paar Teamspielen.

Unseren zweiten Tag begannen wir alle mit einem Frühstück und der darauffolgenden täglichen „Wanderung“, – man konnte es aufgrund der Strecke von 3 km bis zum nächsten Bahnhof und der dazugehörigen Anstrengung durchaus so nennen. Erneut fanden wir uns in der Stadt selber wieder und erhielten eine Führung in der „Gedenkstätte Berliner Mauer“ und „Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau“. Nach dieser äußerst informierenden Führung unternahmen wir eine Bootsfahrt auf der Spree und teilten uns danach in kleinere Gruppen auf, um ein wenig Geld ausgeben zu können (shoppen). Den Abend verbrachten wir erneut zusammen und sahen uns als Klasse einen Film an.

In der Mitte unserer gemeinsamen Woche unternahmen wir eine weitere Führung innerhalb Berlins zur „Topografie des Terrors“. Am Nachmittag besuchten wir das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“. Abends war wie gewohnt ein Zusammentreffen der Klasse geplant: Lagerfeuer und Stockbrot, was leider aufgrund von Wind und Waldbrandgefahr ins Wasser fiel. Alleine verbrachte jedoch niemand den Abend – kleinere und auch größere Gruppen verbrachten die Zeit zusammen draußen oder in ihren Zimmern, wie zu erwarten war.

Am Donnerstag verbrachten wir unseren Vor – und Nachmittag im „Filmpark Babelsberg“ (Potsdam) und geendet hatte unser Besuch dort mit einer Live-Action-Show, die einen wirklich ein wenig staunen ließ. Um 20 Uhr machten wir uns alle noch ein letztes Mal auf in die Innenstadt Berlins, um einen Vortrag im Plenarsaal des Deutschen Bundestags zu hören und danach einige Fragen von dem Bundestagsabgeordneten Henning Otte persönlich beantwortet zu bekommen. Dieser Abend war für die allermeisten von uns das Highlight der Klassenfahrt, insbesondere als wir uns alle in die Kuppel des Reichstagsgebäudes begaben und den Blick auf Berlin bei Nacht genießen konnten. Müde und hungrig machten wir uns gegen halb zwölf auf den Rückweg vom Bahnhof zu unserer Unterkunft.

Und nun war es so weit – der Tag der Abreise. Manche fröhlicher gestimmt, andere eher weniger, setzten wir uns in den Bus, der uns alle zurück nach Hause brachte. Insgesamt hat uns diese Klassenfahrt sehr zusammengeschweißt und uns die Geschichte dieses Landes auch um einiges nähergebracht.

                                                                                                          Anastasia Minderlen, 9b