Um einen Feuertornado zu sehen, braucht man nicht nach Australien zu fahren oder das Phæno in Wolfsburg zu besuchen. Es reicht, sich eine der Vorstellungen der AG „Physik in der Pause“ anzuschauen. Die Vorführung eines selbst gebauten Feuertornados zog über 70 Schüler und Lehrkräfte an. Während der AG-Stunden haben wir nach Experimenten gesucht, die nicht im Physikunterricht vorkommen und die irgendwie etwas Besonderes oder Unerwartetes beinhalteten. Dann wurden getüftelt, gebastelt, nach Erklärungen gesucht und die Präsentation vorbereitet. So leicht, wie es immer in Experimentalshows ausschaut, ist es wirklich nicht. Dass eine gehörige Portion Fleiß, Planung, Durchhaltevermögen und Ausstrahlungskraft dazu gehört, hatte jeder gemerkt und es dann aber auch geschafft.

Zu unseren Experimenten gehörten neben dem Feuertornado der Bernoulli-Effekt, Sägen mit einem rotierenden kreisförmigen Blatt  Papier, Leuchtgurken und Flammenfärbung, Flummis und Raketen,  schwimmende Seifenblasen und Cartesianische Taucher (als Schülerversuch), Lichtausbreitung und Totalreflexion von Licht im Wasser. Da Physiker vor nichts Halt machen, haben wir auch Lichtstrahlen unter Wasser verbogen, siehe Bild.

Holger Bach