So lautete es schon, als wir am Montagmorgen im Bus saßen und gespannt waren auf die nächsten Tage. Wir, das heißt die Klasse 6a, hatten zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung, wie aufregend das Programm werden würde.

Als wir ankamen (und schon unsere Sachen ausgepackt hatten) gingen wir erstmal in die Stadt und erkundeten sie. Unsere Lehrer Frau Dannhauser und Herr Häpe führten uns zu einem Fluss, an dem wir Schuhe“ und Socken ausziehen und im eiskalten Fluss auf spitzen Steinen laufen sollten. Doch es tat nicht weh, ganz im Gegenteil, es machte sogar richtig Spaß. Danach gingen wir (nach einem kleinen Stadtbummel) zurück in die Jugendherberge, wo wir erst einmal ausschlafen konnten.

Am nächsten Tag brauchten wir viel Power, denn eine Erlebniswanderung stand auf dem Plan. Wir liefen in getrennten Gruppen mit einem GPS-Gerät herum und mussten die Koordinaten herausfinden. Doch fast die halbe Klasse hat sich verlaufen, aber genau das machte die Tour noch aufregender.

Danach stand Tretbootfahren auf dem Plan. Es waren zwar nicht alle dafür, aber am Ende hat es keiner bereut. Wir haben nämlich eine Wasserschlacht durchgeführt, die vor allem für diejenigen, die ihre Badesachen vergessen hatten, besonders aufregend war.

Auf den nächsten Tag freuten sich viele, denn das Programm war ganz entspannt: Wir fuhren mit einem Bus zur Einhornhöhle. Es war eine Art Tropfsteinhöhle und sie ist schon über 5 Millionen Jahre alt. Leider hatten nicht alle an Jacken gedacht. Manche(so auch ich) liefen einfach nur mit kurzen Hosen und T-Shirts rum. Ein großer Fehler, da unten war es nur 4 Grad und damit bitterkalt! Die Höhle war sehr interessant, aber alle sehnten sich nach der gewohnten Wärme. Als wir endlich wieder draußen waren, fuhren wir weiter bis zu einem Berg. Allerdings überließen wir das Hochwandern einem Sessellift und das Runterwandern einer Sommerrodelbahn. Es machte unglaublich viel Spaß, aber viel Zeit blieb uns nicht, denn noch ein dritter Punkt stand auf dem Plan: Shopping!! Wir fuhren nach Bad Lauterberg, wo wir uns in mindestens Dreiergruppen aufteilten und einkaufen gingen.

Erschöpft fielen wir an diesem Abend in unsere Betten. Aber Ausschlafen war nicht. Am nächsten Tag kam nämlich kein Bus und wir mussten zu einem Vogelpark wandern. Dort haben wir viele Geierarten und Raubvögel gesehen. Am Ende gab es noch eine Flugshow.

Danach wanderten wir noch ein ganzes Stück, bis wir endlich an einem Erlebnisbad ankamen. Es war ein tolles Schwimmbad mit einer Reifenrutsche, einem Wellenbad und, und, und.

Nach zwei nassen Stunden gingen wir weiter zum Minigolf. Es war schwerer als gedacht, einen Ball mit weniger als 7 Schlägen in ein Loch zu spielen, aber alle schafften es. Da es unser letzter Abend in Bad Sachsa war, grillten wir. Es war sehr lecker. Doch der Gedanke, dass es unsere letzte Nacht war, machte alle traurig. Am nächsten Morgen packten wir erst und dann hatten wir 1 ~ Stunden Zeit, um in mindestens Dreiergruppen nochmal die Stadt zu erkunden. Ca. 3 Stunden später kam der Bus.

Auf der Klassenfahrt wurde das eine oder andere Pflaster verbraucht und leider hat es bei uns im Zimmerwettbewerb nicht ganz für den ersten Platz gereicht, aber alle waren sich einig: Diese Tour hat sich echt gelohnt!

Julena Klotz