Vor der Pauluskirche in Celle sammelten sich am 05.08.2016 schon aufgeregte Fünftklässler mit ihren Familien, während aus der Kirche die letzte Probe des Unterstufenchors Vokalini unter der Leitung von Frau Weiß einen musikalischen Vorgeschmack auf den Gottesdienst lieferte. So füllten sich die Stühle der Kirche vor dem Beginn um 9:30 Uhr sehr schnell mit fröhlichen aber auch nervösen Gesichtern, um die Einschulung am Hölty-Gymnasium mit einem Gottesdienst unter dem Motto „Wunderbar bin ich gemacht – wunderbar sind deine Werke“ gebührend zu feiern.

Dabei waren nicht nur die neuen Fünftklässler und ihre Familien an diesem Tag aufgeregt, sondern auch die Sechstklässler, die schon im letzten Schuljahr den Gottesdienst unter der Leitung von Frau Heger und Frau Glage im Religionsunterricht vorbereitet hatten und ihn nun gestalten sollten. Nach der Auseinandersetzung mit den Schöpfungsgeschichten und den Psalmen verliehen die Schülerinnen und Schüler ihrem Staunen über die Schöpfung und Gottes Werke in persönlichen kleinen Texten Ausdruck. Und auch der Psalm139, dem der Titel des Gottesdienstes entsprang, fand seinen Platz im Ablauf. In dem Rollenspiel „Höltys große Pause“ zeigten die Schülerinnen und Schüler mit einem Augenzwinkern, wie die Stärken jedes Kindes bei der Lösung von schulischen Alltagsproblemen zur Geltung kommen können, und sorgten dabei bei den Zuschauern für ein Schmunzeln oder Lachen. So wurde in den selbstgeschriebenen Beiträgen, dem Rollenspiel sowie in den Fürbitten der Schüler deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler sich als ein wunderbares Geschöpf Gottes fühlen dürfen und diese Zuversicht auch bei ihren ersten Schritten am Hölty-Gymnasium in Erinnerung behalten dürfen. Diesen Gedanken konnte jede Schülerin und jeder Schüler insbesondere bei der Segnung – durchgeführt von Frau Heger, Frau Glage sowie stellvertretend für die neuen Klassenlehrer auch von Frau Wiebe und Frau Grote – spüren. Nach diesem gelungenen Gottesdienst mit der fröhlichen musikalischen Begleitung durch den Unterstufenchor Vokalini unter der Leitung von Frau Weiß hatte sich die Aufregung der meisten Fünftklässler gelegt und sie konnten dem ersten Schultag am Hölty mit einem Lächeln entgegenblicken.