Bereits auf der diesjährigen IdeenExpo wurden wir, die IdeenExpo-AG, vom Phaeno in Wolfsburg angesprochen, ob wir unser Lichtuhr-IdeenExpo-Projekt auch auf der Phaeno-Maker-Fair ausstellen würden. Die Maker-Fairs verstehen sich als familienfreundliche Veranstaltungen, auf denen selbst gemachte Projekte jeglicher Art im Mittelpunkt stehen. Sie bieten den „Makern“ eine wichtige Plattform, ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und ein direktes Feedback zu erhalten. Bei der Mini-Maker-Fair des Phaenos sind als Aussteller jedoch nur Schulen zugelassen. Natürlich haben wir zugestimmt und so machten sich am 10. und 11. November sieben Schüler aus der Klasse 10a auf den Weg zum Phaeno in Wolfsburg. Leider mussten dazu viele von uns am ersten Tag schon um 5 Uhr morgens aufstehen, um pünklich um 6:30 Uhr am Hölty zu starten.

In Wolfsburg angekommen, galt es dann unser Projekt aufzubauen, zu justieren und zu testen. Beim Blick auf die anderen ausstellenden Schulen haben wir viele Bekannte aus den Bereichen Robotik, Jugend-forscht und 3D-Druck wiedergetroffen. 3D-Druck war übrigens an fast jedem Stand der ausstellenden Schulen vertreten. Mit unseren Aktivitäten am Hölty sind wir daher voll im Trend. Am ersten Tag, ein Freitag, haben dann zahlreiche Schulen das Phaeno besucht. Diese haben aber eher die Phaeno-Versuche ausprobiert, was ja auch Sinn eines Phaeno-Besuchs ist. Dennoch gab es einige ältere Schüler und Erwachsene/Lehrer, die sich ausgiebig für unser Projekt interessierten. Die meiste Zeit aber haben wir damit verbracht, den technischen Mitarbeitern des Phaeno unser Projekt vorzustellen. Sie waren von unserem Projekt hellauf begeistert. Mit ihnen wurden auch zukünftige Projekte am Hölty diskutiert und es wird sicherlich einen weiteren Austausch hierzu geben. Einigen Gruppen musste unser Projekt auch auf Englisch erklärt werden (meist indische Studenten), aber auch das gelang recht gut. Am Samstag waren dann deutlich mehr Besucher im Phaeno und auch viele ältere Besucher wollten unser Projekt genau erklärt haben. Auch hier ging es manchmal mehrsprachig zu. Für das leibliche Wohl war gut gesorgt und es gab nur für uns einen Entspannungsraum in dem Zwischenmenschliches und neue technische Projekte ausgiebig diskutiert wurden.

Insgesamt war es eine sehr lohnenswerte Exkursion und wir würden bei der nächsten Maker-Fair im Phaeno gerne wieder dabei sein.

Teilnehmer aus der 10a