Skandal im Königreich: Die Königin (Paula Zierenberg) und der König (Felix Kopner) feiern die Taufe ihrer Tochter. Doch die Diener wundern sich, woher diese neue Prinzessin denn plötzlich kommt. Dass die Königin einem armen Bauernpaar (Lea Schiemann, Michelle Päßler) die Tochter abgekauft hat, das bleibt geheim.

Wie erhofft gestaltet sich die Adoption der neuen Prinzessin allerdings nicht, denn schnell wird klar, dass Rapunzel (Emily Walsh) nicht die hellste Birne ist. So wundert es nicht, dass die Mitschüler (Pia Schiemann) in ihrem Unterricht und selbst die Lehrerin (Jana Demchenko) von den kleinen Lernfortschritten frustriert sind. Das führt dazu, dass der König sich angesichts dieser dümmlichen Nachfolgerin um die Zukunft seines Königreiches sorgt.

Deshalb entwickelt die Königin einen Plan: Sie möchte ihre Adoptivtochter verheiraten. Einen geeigneten Kandidaten schlagen die Tanten (Svenja Damann, Lena Schmücker) bei einem Besuch vor und überraschen damit die ahnungslose Rapunzel, die als einzige von dieser Vermählung nicht begeistert ist. Der Prinz (Alex Küpper) schafft es bei den ersten Begegnungen leider weder sie von sich noch von seinen Reichtümern zu überzeugen. Die enttäuschte Königstochter klagt daraufhin ihr Leid ihrer besten Freundin Hannelore (Nele Stratmann).

Leider entwickelt auch der König einen Plan, der allerdings ganz anders aussieht. Er engagiert die Hexe (Antonia Denecke), um sich seiner eigenen Adoptivtochter zu entledigen. Und dieser gelingt es den Turm mit der Prinzessin und deren Freundin anzuzünden. Der Prinz stürzt sich mutig in die Flammen und rettet ein Mädchen, doch es ist Hannelore, in die sich der Prinz in diesem Moment verliebt. So schließt auch dieses Märchen mit einer Hochzeit, doch diesmal vermählt der Pfarrer (Anny Franke) den Prinzen mit der besten Freundin.

Das klassische Märchen Rapunzel regte im letzten Schuljahr drei Mitglieder der Theater-AG, nämlich Emily Walsh, Felix Kopner und Paula Zierenberg, dazu an, eine etwas andere Version des Märchens zu schreiben. Gemeinsam entwickelte die Theater-AG diese Vorlage weiter und lud zur Aufführung dieser Komödie die vier 5. Klassen im neuen Schuljahr ein, um sie somit auch im Namen der Theater-AG an ihrem neuen Gymnasium zu begrüßen.