Für 104 Schülerinnen und Schüler hat am Hölty-Gymnasium ein neuer Lebensabschnitt begonnen, der für alle mit dem Abitur enden soll. Einen Tag nach Ferienende sind die neuen Fünftklässlerinnen und -klässler offiziell am Hölty eingeschult worden. Ihnen allen waren die Vorfreude, die Erwartungen und die Aufregung anzusehen, als sie vom Unterstufenchor des Höltys, den Vokalinis, unter der Leitung von Musiklehrerin und Unterstufenkoordinatorin Annika Weiß mit fröhlichen Liedern zum Auftakt in der Hambührener Sporthalle begrüßt wurden.

Schulleiterin Monika Nerreter thematisierte anschließend in ihrer Einschulungsrede den Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern, ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern die Bedeutung von Freundschaft. Sie gab den Neuhöltyanerinnen und -höltyanern mit auf dem Weg, sich in ihrer Zeit am Hölty aufrichtige Freunde zu suchen und das unabhängig von Herkunft und Stand. Dies verdeutlichte sie an dem arabischen Märchen vom Prinzen, der einen neuen Freund sucht. Der Prinz prüft in dem Märchen das Verhalten seiner zukünftigen Freunde, indem er ihnen drei Eier zum Frühstück anbietet. Der Prinz erwählt am Ende den Holzfällerjungen zum Freund, der die drei Eier aufrichtig und auf Augenhöhe mit dem Prinzen teilt, während die anderen Jungen, die höheren Standes als der Försterjunge sind, die Eier als nicht gut genug erachten, sie gar ganz aufessen und nicht teilen.

Im Anschluss an die Rede begrüßten die Klassenlehrerteams ihre neuen Schützlinge und riefen sie zu sich und zu ihren neuen Klassen auf die Bühne. Als Willkommensgeschenk erhielten die nun jüngsten Höltyanerinnen und Höltyaner jeweils ein Exemplar des neuen Hölty-Jahrbuches. Nach dem obligatorischen Jahrgangsfoto verabschiedeten sich nacheinander die 5d mit Frau Beck und Herrn Hidasi, die 5c mit Frau Rolfes, Frau Weiß und Herrn Schuler, die 5b mit Frau Koepke und Herrn Rücker sowie zu guter Letzt die 5a mit Frau Birkigt und Herrn Bertram zum ersten Kennenlernen in die Klassen, während Frau Nerreter den Eltern noch einige nützliche Tipps für die nächsten Wochen mit auf den Weg gab. Nach einer guten Stunde im Klassenraum wurden die Neuhöltyanerinnen und -höltyaner von ihren Familien mit Glückwünschen zum neuen Lebensabschnitt freudig empfangen.

Michael Rücker