Am Dienstag, den 20.07. um 8:00 Uhr haben wir uns alle am Lehrerparkplatz getroffen, die Klasse 7e und der Russischkurs des 7. Jahrgangs. Nach ca. 45 Minuten Fahrt konnten wir schon die ersten Mühlen entdecken. Sobald wir angekommen waren, teilten wir uns in zwei kleine Gruppen auf und die Führung ging los.

Zuerst sahen wir unterschiedliche Arten von Mühlen aus den verschiedensten Ländern. Die meisten Mühlen sind nur Nachbauten, aber die Mühle, die wir bestiegen haben, war original und sehr, sehr alt. Ihr Eigentümer verkaufte sie zum symbolischen Preis von 1 Mark an den Besitzer des Mühlenmuseums, Herrn Wrobel. Angefangen, seine Vorliebe für Mühlen auszuleben, hat Herr Wrobel mit dem präzisen Nachbauen von Mühlen, in Form von Modellen. Dann irgendwann beschloss er, das Freilichtmuseum zu eröffnen und die Mühlen auch in ihrer wahren Größe nachzubauen. Die Modelle konnten wir in einem extra Ausstellungsraum bewundern. Direkt danach durften wir selber mit verschiedenen Methoden Mehl herstellen und so unser „Müller-Diplom“ absolvieren.

Nach einer kurzen Snackpause auf dem Dorfplatz ging es weiter zur Russisch-Orthodoxen Kirche, welche auch nachgebaut ist. Im Museum, das sich im Untergeschoss der Kirche befindet, gab es originale Priestergewänder und vieles mehr zu entdecken. Im Gottesdienstraum darüber hingen überall an den Wänden Ikonen.

Im Anschluss hatten wir noch Zeit, über das Gelände zu gehen, uns auf dem kleinen Spielplatz zu vergnügen oder in einem kleinen Café die selbst gemachten Speisen zu probieren. Wieder mit dem Bus ging es dann zum Hölty zurück.

Am Mittwoch genossen wir alle noch das Brot und den Kuchen, den drei Klassenkameraden aus dem selbst gemahlenen Mehl gebacken hatten. Zum Schluss wünsche ich euch allen noch „Glück zu“, was so viel heißt wie: „Ich wünsche dir den perfekten Wind, damit deine Mühle viel Ertrag bringt.“.

Joela Hummler