Eine Vernissage ausrichten? Und die ausgestellten Werke auch noch selbst kreieren? Für die Schüler des Kunstkurses von Frau Chmelensky des 11. Jahrgangs ist das gar kein Problem! Geschichtliche Ereignisse im kubistischen Stil interpretiert – so lautete die Aufgabe. Nach ausgiebigen Beratungen war man sich einig, dass erst einmal der Begriff Kubismus geklärt werden muss, um sich der Aufgabe voll und ganz hingeben zu können!

„Kubismus berücksichtigt alle Seiten eines Objekts, nicht nur, was der Betrachter sehen kann, sondern auch, was er nicht sehen kann.“ (aus der Eröffnungsrede)

Mit diesem Wissen wurden Ereignisse, ihre Gründe, Folgen und die damit verbundenen Emotionen in künstlerischer Weise auf die Leinwand gebracht.

Parallel zum Entstehungsprozess der Werke wurde auch schon nach einer Möglichkeit gesucht Kunstliebhaber und interessierte Mitmenschen am Projekt teilhaben zu lassen. Also musste eine Vernissage organisiert werden! Mit Tombola, stimmungsvoller Sitzecke, Fachliteratur und Live-Musik blieben keine Wünsche offen. Auch für den kleinen Hunger war in Form eines Buffets gesorgt. Gut gestärkt konnten sich die Betrachter auch an eigenen Interpretationen versuchen.

Emely Reinhold