Die Schachmannschaft des Hölty-Gymnasiums hat am Sonntag, den 24.01.2021, die 3. Runde in der Regionalliga Nord-Ost mit einem ordentlichen Mittelfeldplatz abgeschlossen, den Aufstieg in die Bundesliga jedoch verpasst. So war in der zehn Mannschaften umfassenden Liga schon kurz nach Spielstart klar, dass das Aufstiegsrennen um die Bundesligaplätze ohne das Hölty ausgetragen werden würde. Zu stark war vor allem die Mannschaft des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Rösrath, die sich vor dem Michael-Ende-Gymnasium Tönisvorst und dem Jüdischen Gymnasium Berlin den ersten Platz sicherte.

Die Hölty-Cracks lieferten sich über weite Strecken der 120 Turnierminuten einen spannenden Schlagabtausch mit der St. Ursula Schule Hannover und dem Helmut-Schmidt-Gymnasium Hamburg um die Plätze 4 bis 6. Nach zähem Ringen musste sich das Hölty der regionalen Konkurrenz jedoch knapp geschlagen geben. Bei allem Ärger über eine verpasste bessere Platzierung bleibt jedoch positiv hervorzuheben, dass die Höltyaner zu keinem Zeitpunkt Gefahr liefen, weiter im Tableau abzurutschen und die weiteren Schulen aus Hamburg vom Goethe-Gymnasium, Barntup, Leverkusen und Herrnhut problemlos distanzieren konnten.

Eine Woche nach dem Weiterkommen im Pokal und der Qualifikation für das Viertelfinale waren es dabei erneut die erfahrenen Spieler, die durch solide Kombinationen die Grundlage für die insgesamt gute Leistung legten. Vlad Lupasco (7a), Branko Predojevic (9d) und Alec Vorwerk (13) erkämpften dabei starke 17 Punkte, Florian Will (12) und Christoph Schütze (13) zeigten ebenfalls gute Ergebnisse.

Erfreulich war insgesamt, dass das Hölty mit zehn Spielerinnen und Spielern erneut eine vergleichsweise große Mannschaft stellen konnte.

Im Online-Ligensystem im Schulschach können generell beliebig viele Schüler einer Schule pro Spieltag eingesetzt werden, die besten vier Spieler fließen dabei in die Wertung ein. Gerade für jüngere Schachbegeisterte und -anfänger bietet dieses Format also die ideale Möglichkeit, ohne Druck Praxiserfahrung zu sammeln und sich zu verbessern. Es wäre deshalb schön, wenn sich beim nächsten Mal noch mehr junge Höltyaner finden, die ihre Schachfähigkeiten trainieren wollen. Und sollten die ersten Partien vielleicht nicht so erfolgreich verlaufen… Keine Sorge: Es ist noch kein Großmeister vom Himmel gefallen!

Andreas Hidasi