Die alljährliche Schneesportwoche fand auch 2020 wieder statt. Vom 17. bis 25. Januar waren wir in der Marendalm im Hochzillertal untergebracht. Da sich die Marendalm direkt an der Piste befindet, konnten wir morgens vor dem Frühstück bereits erste Spuren in den Schnee ziehen. Gefrühstückt wurde auf der Marendalm, wohingegen Mittagessen und Abendbrot bei Maria stattfanden. Wir glauben, jeder weiß, von wem wir sprechen und falls das nicht so sein sollte, wollt ihr es auch gar nicht wissen. 😉 (verhungert ist übrigens niemand [Anm. Herr Grünert]).

Pro Tag verbrachten wir über fünf Stunden auf der Piste und jeder und jede konnte etwas dazulernen. Neben der technischen Weiterentwicklung entstanden auch oft lustige Situationen. Für die witzigste Situation des Tages wurde man am Abend mit einem Marienkäferkostüm (oder wie ein Mitarbeiter am Lift sagte: „Ladybug Kostüm“) für die nächsten 24 Stunden ausgestattet.

Wie auch die Jahre zuvor, fand für die Teilnehmer aus der Mittelstufe eine Rallye statt, bei der sie Fragen rund um das Skigebiet sowie über die Lehrkräfte beantworten mussten. Eine weitere Tradition, die auch in diesem Jahr nicht fehlen durfte, war die Schneetaufe der Anfänger. Informationen darüber bleiben streng geheim und dürfen nur durch Eigenerfahrung erlangt werden.

Eine neue Tradition der Skifreizeit war die Bestrafung von dummen Sprüchen. Eventuell hat es sich in den Klassen und Kursen schon verbreitet, aber falls ihr noch nichts davon mitbekommen habt, hier einmal die Kurzfassung: Wird ein dummer Spruch gemacht und mehr als die Hälfte der Anwesenden hebt die Hand, weil der Spruch wirklich dumm ist, muss der Verursacher Liegestütze beziehungsweise Sit-ups machen; hebt nur einer die Hand, muss derjenige die Bestrafung ausüben.

Wie ihr seht, ging es drunter und drüber bei uns. Aber das Wichtigste: Alle sind heil und gesund wiedergekommen.

Cara Beyer und Nele Stratmann, Jahrgang 12