Geleitet durch die Beobachtung, dass sowohl in den Pausen als auch nach Schulschluss viele Pfandflaschen in den Mülleimern entsorgt werden, entschied das Umweltteam unserer Schule zwei Pfandmülltonnen zu kaufen.

Die Ideen dahinter: Umweltschutz und Gemeinnützigkeit. So kann in Deutschland in der Regel jeder Pfandträger dem Recyclingkreislauf zugeführt werden. Aus den Einweg-PET-Flaschen werden so beispielsweise neue Flaschen, Beutel oder Fleecejacken hergestellt. Bei
einer Entsorgung über den üblichen Müll ist so eine Wiederverwendung nur schwer möglich.

Gleichzeitig eröffnet sich durch das Sammeln des Pfandes die Möglichkeit, diesen für einen guten Zweck einzusetzen. Welcher das sein soll, entscheidet die Schülervertretung.

Doch was nützt der Besitz beider Tonnen, wenn keiner davon erfährt? Aus diesem Grund nahm sich die Klasse 8b im Politik-Wirtschaft-Unterricht unter Leitung von Frau Elsmann des Themas an. In einem kleinen Projekt entwickelten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Ideen, wie die Pfandtonnen im wahrsten Sinne des Wortes zur Geltung gebracht werden könnten. Im Verlauf entstanden so Werbe- und Hinweisschilder und eine Übersicht mit GOs und No-GOs. Die Tonnen selber wurden mit Augen,
Schriftzügen und pfandhungrigen Dinos beklebt. So macht der Einwurf doch gleich mehr Spaß!

Bereits jetzt zeigt sich, dass an beiden Standorten die Pfandtonnen gerne genutzt werden und bald die ersten Entleerungsaktionen bevorstehen.

Wir freuen uns über jede gesammelte Flasche oder Dose – für die Umwelt und den guten Zweck.
In diesem Sinne: Sei ein Held, Pfand ist Geld!

Franziska Elsmann