Als am Ende des Weihnachtskonzerts am Mittwochabend „Jingle Bells“ ertönte, war für jeden Besucher ersichtlich, welchen Stellenwert die Musik am Hölty-Gymnasium hat. 170 Musikerinnen und Musiker aus den Klassen 5 bis 12 standen rund um die 500 Zuschauer in der Sporthalle an der Welfenallee und spielten gemeinsam den Weihnachtsklassiker, wofür sie mit herzlichem Applaus bedacht wurden. Und das Konzert unter dem Motto „It’s Christmas Time“ erfreute sich auch in diesem Jahr wieder derart großer Beliebtheit, dass kurzfristig weitere Bänke für die zahlreichen Besucher bereitgestellt werden mussten.

Den Anfang hatten zuvor die Bläserklassen des fünften Jahrgangs gemacht, die bewiesen, dass man schon nach zweimonatigem Musikunterricht dem Konzert Klassiker wie „Ihr Kinderlein kommet“ oder „Lasst uns froh und munter sein“ beisteuern kann. Die Sechstklässler präsentierten anschließend ihr Können und wechselten vom Traditionellen zum Rockigen mit „Jingle Bell Rock“ und „Rocking Around the Christmas Tree“.

Ab der siebten Klasse können die Schülerinnen und Schüler ihre musikalische Karriere am Hölty-Gymnasium in der Concert Band fortsetzen, die mit „Let It Snow“ und John Lennons „Happy Xmas“ für weihnachtliches Flair sorgte. Mit der Hölty-Bigband zog schließlich der Jazz in die geschmückte Sporthalle ein: Die „Großen“ erfreuten die Zuschauer mit den Klassikern „White Christmas“, „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ und „Frosty the Snowman“, bevor es zum großen Finale mit allen Musikerinnen und Musikern kam.

Dirigiert wurden die Bands dabei von den Musiklehrern Annika Weiß, Burkhard Bertram und Egon Ziesmann, der das etwas mehr als einstündige Konzert moderierte. Dem Lob des applaudierenden Publikums schloss sich auch Schulleiterin Monika Nerreter an, die ihren Stolz auf die Hölty-Musikanten und das gelungene Konzert verkündete.

In zwei Wochen geht es weihnachtlich-musikalisch weiter: Das zweite Weihnachtskonzert des Hölty-Gymnasiums findet am 17. Dezember um 18 Uhr in der Pauluskirche statt.

                                                                                                                                                             Jan-Henrik Flecke