Covid-19 hat für ein turbulentes Schuljahr gesorgt, hinzu kam am Hölty noch der Umzug unserer Schule nach Hambühren. Bei Gesprächen zwischen Mitschülern ist schnell klar geworden, dass die Fünftklässler, welche nicht bei uns im Gebäude vertreten sind, vor lauter Corona vielleicht etwas ins Hintertreffen geraten sind, da viele jahrgangsübergreifende Veranstaltungen nicht stattfinden konnten.

Im November und Dezember 2020 konnten wir unter Schutzmaßnahmen endlich wieder besser mit unseren Mitschülerinnen und Mitschülern in Kontakt treten, kommunizieren und als Schulgemeinschaft auftreten, als das noch in der Zeit des reinen Homeschoolings der Fall war. Das galt aufgrund der getrennten Schulgebäude leider nur eingeschränkt für unsere Fünftklässler, welche aber genauso wie wir zum Hölty-Gymnasium gehören.

Aufgrund dieser Distanz wollten wir im Rahmen unseres Seminarfachprojekts vor allem auf die Integration unserer Fünftklässler abzielen und somit zeigen, dass WIR alle ein Teil des Höltys sind, eingeschlossen der Fünftklässler in Hambühren. Leider durfte unser geplantes Fußball-Turnier aufgrund der Corona-Situation nicht stattfinden, weshalb wir uns für einen Fußball-Parkour entschieden haben. 

Am 04.12.2020 von 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr fand unser Fußball-Parkour statt. Zu Beginn bauten wir die jeweils vier Stationen (Jump Shot, Klatsch und Dreh, Slalom und Torwandschießen) auf. Nach dem Eintreffen der ersten Klasse führten wir sie in den Parkour ein und teilten sie in vier Gruppen auf. Nachdem jede Gruppe jede Station absolviert hatte, verabschiedeten wir die Klasse und bereiteten alles für die nächste Klasse vor. Schließlich bauten wir nach den vier Durchgängen wieder alles ab und konnten das Projekt um 14:30 erfolgreich beenden. Zwei Wochen später überbrachten wir den Schülerinnen und Schülern dann die Urkunden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Projekt erfolgreich war. Von den Schülerinnen und Schülern bekamen wir sehr gutes Feedbeck. Außerdem konnten wir ihnen Abwechslung zum Corona-Alltag sowie auch Interaktion mit dem Celler Hölty bieten und zeigen, dass man auch trotz der Corona-Auflagen Schulgemeinschaft gestalten kann.

Kai Weber, Erwin Sperling, Maxim Reimchen, Christian Pede, Max Valger