In guter Form präsentierte sich das Mädchenteam des Hölty-Gymnasiums beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia Schwimmen“ in Berlin. In der Schwimm- und Sprunghalle im Europa Sportpark lieferten sich die Höltyanerinnen als Vertreterinnen des Landes Niedersachsen im vollbesetzten Feld aller Landessieger auf den Schwimmstrecken packende Duelle um den Titel. Hoch motiviert und immer wieder angefeuert vom Betreuerstab, von anderen niedersächsischen Teams und den eigens angereisten Eltern gaben die Hölty-Schwimmerinnen gegen die sehr starke Konkurrenz aus Sportgymnasien mit vielen Kaderschwimmerinnen ihr Bestes. Am Ende reichte es für einen beachtlichen 14. Platz. Die Hölty-Mädchen steigerten sich im Vergleich zu ihrem Landessieg um insgesamt 25 Sekunden. Viele der Mädchen schwammen zudem persönliche Bestzeiten.

Ein Ausrufezeichen setzte Höltyanerin Maila Lüders mit der niedersächsischen „get-togehter-Staffel“, einer Mix-Mannschaft aus Schwimmerinnen und Schwimmern der Olympia-Mannschaften und der Paralympics. Das Team erkämpfte sich nach einer tollen Leistung verdient den 3. Platz und konnte stolz seine Pokale entgegennehmen. Am Abend des letzten Wettkampftages ließen sich dann alle Sportlerinnen und Sportler auf der großen Abschlussveranstaltung noch einmal feiern.

Die Hölty-Mannschaft durfte aber nicht nur Luft auf der großen Sportbühne schnuppern, auch kulturell wurde dem Team einiges geboten. So besuchten die Hölty-Schwimmerinnen zusätzlich zu den Trainings- und Wettkampfstätten die Reichstagskuppel, schalteten bei einer Show im Friedrichstadtpalast vom Wettkampfstress ab und wohnten dem spektakulären Beach-Volleyball-Finale von Jugend trainiert für Olympia bei. Die Woche in Berlin wird den jungen Hölty-Mädchen mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Michael Rücker