Während der Projekttage anlässlich der Maueröffnung vor 30 Jahren bauten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6e aufgrund einer kurzen theoretischen Einführung Fluchtprojekte zu DDR-Zeiten nach. Und so entstanden in den Klassenräumen, die zwei Tage lang großen Werkstätten glichen, Tunnelanlagen, Seilbahnen, U-Boote, Heißluftballons und ganze Grenzanlagen.

Mit der Zeit konnten die Handwerker/innen nachspüren, mit welch unglaublichem Erfindergeist und Geschick die Menschen damals – getrieben von dem Wunsch nach Freiheit – arbeiteten. Und vor allem wurde mit jedem Detail das ungeheure Risiko, das die Menschen eingingen, und deren Mut immer deutlicher. Denn natürlich durften auch die Einschusslöcher in den kleinen Bauwerken auf der Ostseite nicht fehlen.

Und so ganz nebenbei prägten sich auch einige Zahlen, Daten und Fakten ein.

In der 5b entstand unter anderem auch die gesamte Berliner Mauer mit den wesentlichen zeitgenössischen Bauwerken in Modellform, das den Betrachtenden sehr deutlich zuzuflüstern scheint:“Wie gut, dass dies Geschichte ist.“

Christin Benedict